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Dez 21

6 Gründe, warum Englisch im Kindergarten nicht überfordert

„Sind Kinder mit Englisch im Kindergarten nicht überfordert?“ – Hier einmal die sechs wichtigsten Gründe, warum das nicht der Fall ist.

  1. Kinder lernen spielerisch und ganzheitlich

Man muss die Sprache nicht zum Thema machen, damit ein Kind etwas lernt:  Kinder sind unglaublich fähig darin, alle Informationen aus ihrer Umwelt aufzusaugen. Dies funktioniert vor allem, wenn sie viel Spaß haben, denn Lernen ist gerade bei Kindern an die Emotion geknüpft. Kinder lernen ganzheitlich: Es bietet sich an, Gesten, Mimik, Musik oder Bewegung einzusetzen. Die Sprache läuft dann nebenher und wird spielerisch erlernt – genauso, wie wir alle bereits die Muttersprache erlernt haben.

  1. Keine Grammatik

Wird mit den Kindern auf natürliche Weise kommuniziert, dann wird die neue Sprache auch als natürlich empfunden. Die Grammatik ergibt sich dann von selbst durch den Gebrauch und die Interaktion. Ohne explizit Grammatikregeln lernen zu müssen, eignen sich die Kinder die “Spielregeln” der Sprache durch regelmäßiges Zuhören und Wiederholen an. Die Kinder tauchen in die neue Sprache ein, indem sie spielerisch mit Muttersprachlern interagieren.

  1. Kein Korrigieren

Immersion bedeutet: Die Kinder begegnen der neuen Sprache frei von Druck. Sie werden weder zum Sprechen gedrängt noch korrigiert, wenn sie einen Satz falsch ausdrücken. Die Sprache wird nicht zum Thema gemacht und Regeln nicht explizit erklärt. Die Kinder lernen die Sprache genauso, wie sie bereits ihre Muttersprache lernten. Dieses Konzept nennt sich Immersion und gilt als das erfolgreichste für den Spracherwerb.

  1. Ideales Zeitfenster

In dem Alter zwischen 3-6 sind Kinder besonders offen für neue Spracheindrücke und haben insbesondere großen Spaß dabei, mit Menschen, die andere Sprachen sprechen, zu interagieren. Auch deshalb ist die Kindergartenzeit der beste Zeitpunkt, um Englisch zu lernen. Studien haben auch gezeigt, dass Kinder, die erst in der Grundschule mit einer neuen Sprache konfrontiert werden, häufiger Probleme mit der Zweitsprache haben. Daher sollte man dieses Zeitfenster nicht verstreichen lassen, wenn man sein Kind sprachlich fördern möchte.

  1. Feste Strukturen & Bezugspersonen

Wichtig ist, dass es feste Strukturen und Bezugspersonen für Englisch gibt. Ähnlich wie in einer zweisprachigen Familie spricht z.B. der reguläre Erzieher in der Gruppe Deutsch, während unser Sprachbetreuer ausschließlich Englisch spricht. Durch diese Einteilung fällt es den Kindern leichter, sich an die neue Sprache zu gewöhnen. Dadurch werden sie nicht vom ständigen Wechseln zwischen den Sprachen überfordert. Wichtig ist ebenfalls, dass es ein festes tägliches Zeitfenster und eine wöchentliche Regelmäßigkeit gibt. Ansonsten geht Erlerntes schnell wieder verloren.

  1. Englisch ist im Alltag präsent

Ob “baby”, “cowboy” oder “teddy”: Englisch ist im Deutschen mittlerweile – auch bei Kindern – allgegenwärtig. Kinder kenne viele englische Laute und Wendungen. So wird im Zuge der Globalisierung der Alltag immer stärker von englischen Wörtern und Kulturelementen geprägt. Filme, Fernsehen und Musik sind ebenfalls häufig englischsprachig. Es ist für Kinder also nichts völlig neues, sich mit Englisch auseinander zu setzen. Deshalb unterstützt frühe Sprachförderung im Kindergarten die sprachliche und kognitive Entwicklung des Kindes.

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Englisch im Kindergarten

 

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