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Nov 29

3 Tipps für die Auswahl Ihrer Kita

Bald ist es soweit, Ihr Kind kommt in die Kita. Jedoch ist bei der Auswahl aus der Vielzahl von verschiedenen Kitas, Kindergärten oder Kindertagesstätten Vorsicht geboten.

Was müssen Sie bei der Auswahl Ihrer Kita beachten? Welche Vorteile und Nachteile sollten Sie in Betracht ziehen? Und welche Tipps sollten Sie unbedingt kennen?

3 Tipps für die Auswahl Ihrer Kita

1) Treffen Sie die richtige Auswahl

Öffentliche Träger: Als öffentlicher Belange werden Behörden, Verbände oder gemeinnützige Vereine bezeichnet, die öffentliche Sachbereiche verwalten. Dazu gehören z.B. auch städtische Kitas: Die Kassen von Städten und Kommunen sind jedoch grundsätzlich knapp und das Budget gibt wenig Sonderausgaben her. Daher mangelt es oft an individuellen Sprach- oder Förderangeboten, externen Schulungen oder guter Infrastruktur.

Freie Träger: Sie finanzieren sich zu Teilen aus öffentlicher Hand, Sponsoren, Spenden, Fördervereinen, Mitgliedsbeiträgen, etc. Die freien Träger unterscheiden sich in Hinsicht auf ihre Ziele und Konzepte.

Bekannte freie Träger (bundesweit) sind u.a.:

  • Kirchen und Religionsgemeinschaften
  • Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband – Dachverband vieler kleiner Träger
  • Deutsches Rotes Kreuz
  • Arbeiterwohlfahrt
  • Diakonie
  • Caritas
  • pro familia
  • SOS-Kinderdörfer
  • Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V.
  • Internationaler Bund – Freier Träger der Bildungs-, Jugend-, und Sozialarbeit e.V.
  • Elterninitiativen

Am einfachsten bekommt man einen Platz in einer kirchlichen Kita, auch unabhängig von der Konfession: Erstaunlicherweise ist der Anteil von Kindern mit muslimischen Eltern hier auch am höchsten. Der Anteil konfessioneller Kitas ist gerade auf dem Land hoch.

Private Kitas: Das beste Bildungsangebot haben in der Regel private Kindergärten, die bei der Auswahl von ErzieherInnen tendenziell stärker selektieren und zudem ihre MitarbeiterInnen regelmäßiger schulen.

Tipp: Oft werden private Kitaplätze finanziell von der Arbeitsstelle unterstützt.

2) Wählen Sie das passende pädagogische Konzept:

Wir empfehlen Ihnen, sich die pädagogischen Ansätze durchzulesen und zu hinterfragen, ob die darin enthaltenen Methoden und Verfahren mit den eigenen Vorstellungen vereinbar sind.

Achtung: Oft sind die pädagogischen Konzepte seit der Gründung einer Kita nicht mehr aktualisiert worden. Fragen Sie also konkret nach, ob das angegebene Konzept überhaupt noch angewendet wird.  

3) Welches Bildungsangebot passt zu Ihrem Kind?

Grundsätzlich hilft bei der Entscheidung für oder gegen eine Kita, sich an dem Wesen seines Kindes zu orientieren und dementsprechend die passende Einrichtung auszuwählen. Überlegen Sie sich gut, wie Sie ihr Kind fördern wollen und was zu Ihrem Kind passt.

Ist Ihr Kind…

…kreativ?

Dann sollten Sie eine Kita in Betracht ziehen, die einen kreativen Fokus hat. Diese bieten zum Beispiel Malkurse, Theaterworkshops oder Holzwerkstätten an.

…musikalisch?

Mit Gesang, Instrumentenbau und frühkindlichem Musizieren werden musikalisch interessierte Kinder ideal gefördert.

…sprachbegabt?

Wählen Sie eine Kita mit bilingualer Betreuung (Englisch, Französisch…), um Ihr Kind für eine mehrsprachige Zukunft vorzubereiten.

…sportlich?

Sportkindergärten fokussieren sich auf Bewegung und aktives Spielen im Freien.

Es gibt übrigens immer mehr Kitas, die gleich mehrere der oben genannten Bereich abdecken, z.B. Bewegungskindergärten, in denen einige der ErzieherInnen Englisch sprechen.

Extratipp: Für die Suche nach der richtigen Kita braucht es vor allem Zeit und Geduld. Fangen Sie idealerweise 1 – 2 Jahre vor gewünschtem Eintritt in die Kita mit Ihrer Suche an. Fast alle Kitas haben einen “Tag der offenen Tür”: schauen Sie doch mal persönlich vorbei, seien Sie neugierig und machen Sie sich ein Bild von der Qualifikation der BetreuerInnen und Qualität der Betreuung.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Kitasuche!

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