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Nov 25

7 Gründe für frühe Mehrsprachigkeit

Sie wollten schon immer mal wissen, warum frühe Mehrsprachigkeit wichtig ist? Wir haben die sieben besten Gründe ausgesucht!

1. Gehirn und Denken entwickelt sich besser

Gehirn fördern mit früher Mehrsprachigkeit

Für die Gehirnentwicklung ist ein vielseitiger und früher Input von zentraler Bedeutung: dieser lässt sich insbesondere durch frühe Mehrsprachigkeit erzielen und wirkt sich positiv auf die allgemeinen Denk- und Lernleistungen aus: mehrsprachig aufgewachsene Kinder sind Studien zufolge kreativer und flexibler im Denken und die “besseren Problemlöser”.

2. Neue Kulturen und Horizonte öffnen

Horizonte erweitern

Spracherwerb ist immer auch Sozialisation. Verhaltensnormen, Gepflogenheiten und Konzepte werden durch Sprache von einer Generation zur nächsten transportiert und bilden das, was wir als ‘unsere Kultur’ bezeichnen. Kontakte mit einer anderen Sprache sind Kontakte mit einer anderen Kultur. Je früher, persönlicher und intensiver dieser Kontakt ist, desto selbstverständlicher ist der Umgang mit der Kultur – und mit anderen Kulturen.

3. Sprachen später einfacher lernen

Sprachen später leichter lernen

Im Kindergarten und vermittelt durch unsere Muttersprachler erfolgt der erste Sprachkontakt jedoch natürlich, spielerisch und frei von Druck – und nicht verpackt als “Unterricht”. Auf diese Weise fällt nicht nur der spätere Englischunterricht in der Schule leichter, sondern auch andere Sprachen werden leichter erlernt.

4. Akzentfrei Englisch sprechen

Frühe Mehrsprachigkeit

Dieser Ansatz nennt sich ‘one person, one language’. Die Kinder tauchen in die neue Sprache ein, indem sie spielerisch mit Muttersprachlern interagieren. Sie erschließen sich die neue Sprache selbst aus dem Zusammenhang, in dem sie gebraucht wird, und im individuellen Tempo. Dieser authentische Kontakt ermöglicht das Erlernen von Englisch (fast) ohne Akzent!

5. Präsenz im Alltag

Englisch im Alltag

Englisch und Deutsch gehören der gleichen Sprachfamilie an. Daher haben die beiden Sprachen einen hohen Verwandtschaftsgrad. Das macht sich zum Beispiel bei ähnlichen Wörtern bemerkbar, was das Englisch-Lernen erheblich erleichtert. Dem Kind fällt die Begegnung mit Englisch als neuer Sprache daher intuitiv leicht, da es viele Berührungspunkte mit der eigenen Sprache und dem eigenen Leben gibt.

6. Alzheimer vorbeugen

Alzheimer vorbeugen mit Sprache

Frühes Sprachenlernen steigert die Leistungsfähigkeit und reicht bis ins hohe Alter an: In einer 2010 veröffentlichten kanadischen Studie (Bialystok, Craik & Freedman 2007) konnten die Forscher des Rotman-Instituts nachweisen, dass Mehrsprachigkeit sogar Krankheiten wie Alzheimer oder Demenz verzögert. Die als zweisprachig klassifizierten Patienten schnitten dabei in Punkten wie Alltagskompetenz, Gedächtnisleistung, Orientierung, Problemlösung oder Planung deutlich besser ab.

7. Keine Überforderung

Keine Überforderung - Gründe für Mehrsprachigkeit

Immersion heißt Sprachbad. Die Kinder tauchen in die neue Sprache ein. Dabei ist die neue Sprache die Umgangs- und Arbeitssprache, auch wenn die Kinder sie zu Beginn nicht kennen. Dabei werden sie aber nicht durch Grammatikregeln oder Vokabellernen überfordert.

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